SES GmbH entsorgt Sonderabfall

Die Entsorgung von Sonderabfällen erfordert ein hohes Maß an Fachkenntnis und viel Fingerspitzengefühl. Innerhalb der Wittmann-Gruppe gibt es einen zertifizierten Spezialentsorger, der sich auf Sondermüll konzentriert hat. Die SES GmbH (Sonderabfall-Entsorgungs-System), ein Tochterunternehmen, wurde 1981 in Augsburg von Johann Wittmann sowie zwei weiteren Gesellschaftern gegründet und ist seit zwei Jahren im Münchner Westen ansässig.

Als erster Entsorger in Bayern führte SES vor 30 Jahren spezielle Behälter, sogenannte IBCs (Intermediate Bulk Container), für den Transport und die Lagerung rieselfähiger und flüssiger Stoffe ein. Je nach Inhalt und Abfallmenge bekommen die Kunden passende Container, welche sie selbst befüllen. Besonders heikle Sonderabfälle wie etwa Chemikalien, Lösemittel, Laugen, etc. müssen vor Ort von einem Chemiker verpackt und anschließend sicher in den IBCs oder Fässern verstaut werden.


Damit alles reibungslos abläuft, erhalten sowohl die Außendienstmitarbeiter als auch das Fahrpersonal regelmäßig Schulungen und die wichtigsten Informationen rund um den Umgang mit Gefahrgut. Bevor die SES-Mitarbeiter Problemabfälle entsorgen, erfolgt eine chemische Deklarationsanalyse des Abfalls. In der Auswertung ist festgelegt, wie und in welcher Entsorgungsanlage das Material gesetzeskonform weiterverwendet oder vernichtet wird. Der Kunde erhält auf Wunsch auch eine umfangreiche Beratung zu den Themen Arbeitssicherheit, Umwelt und Gefahrgut. Ingo Hemsing, Geschäftsführer der SES, legt großen Wert auf umfangreiches Know-how seines Teams. „Wir müssen bei der Entsorgung des Sondermülls absolute Sicherheit gewährleisten. Schließlich tragen wir gegenüber dem Auftraggeber und unserer Umwelt eine hohe Verantwortung“.

 

Für jeden Sondermüll der richtige Behälter

Entsprechend des Sondermülls sind die gesetzlich vorgeschriebenen Behälter definiert, welche aus Kunststoff oder Stahl bestehen. Stahlbehälter sind in rund 16 verschiedenen Ausführungen vorhanden, die sich für das Sammeln und Transportieren von brennbaren oder wassergefährdenden Flüssigkeiten und festen Stoffen eignen. Alle fünf Jahre unterzieht der TÜV Süd die Behälter einer Prüfung nach Dichtigkeit, innerem und äußerem Zustand sowie einer einwandfreien Funktion der Bedingungsausrüstung. Ist das Prüfsiegel erteilt, werden sie weiter verwendet. Im Gegensatz dazu sind Kunststoffbehälter, wie etwa Spannringdeckel-Fässer, Spundloch- Fässer oder Kanister, lediglich fünf Jahre für den Gefahrgut-Transport zulässig. Die vollen Behälter werden innerhalb dieses Zeitraums zusammen mit den Sonderabfällen verbrannt. Zur Verfügung stehen Einwegfässer- und Kanister in rund 18 Variationen. Interessant sind die unterschiedlichen Formen von Sondermüll und Branchen, die eine sichere Entsorgung benötigen. So verpacken die SES-Mitarbeiter beispielsweise Chemikalien, die Schulen, Universitäten, Laboratorien und das produzierende Gewerbe einsetzen, in spezielle, UN-zugelassene Behälter. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, diese gefährlichen Abfälle von einem externen Spezialisten entsorgen zu lassen.

Infektiöse und recycelbare Abfälle

Eine weitere Besonderheit sind infektiöse Abfälle aus Krankenhäusern und Kliniken, wie etwa Blutbeutel, Viren und Zytostatika. Hier setzt man Behälter ein, deren Deckel aus Sicherheitsgründen nur einmal verschließbar sind. Nach dem Abtransport werden diese riskanten Abfälle zusammen mit den Behältern verbrannt. Es gibt auch Sondermüll, der nach einer komplizierten Wiederaufbereitung in den Recyclingkreislauf gelangt. Dazu zählt Lösemittel aus D100-Benzin, welches Druckereien einsetzen und nach Gebrauch in Tankanlagen oder IBCs mit 240 bis 1.000 Liter abfüllen. Als Nächstes folgt ein Absaugen der Lösemittel aus den Behältern und anschließend der Transport zum Hersteller, der die Substanzen destilliert und schließlich weiterverwendet. Altöle, Bremsflüssigkeiten und Kühlerfrostschutz unterlaufen demselben Prozedere. Auf diese Weise werden jedes Jahr rund 1.000 Tonnen flüssige Sonderabfälle recycelt und die Umwelt nachhaltig geschont.

Sie vertrauen uns:

AWISTA

„Zum 01. Januar 2021 hat die Fa. Wittmann Entsorgungswirtschaft die Abfuhrlogistik für Asbestabfälle übernommen. Die Übernahme der Dienstleistung verlief reibungslos und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

AWISTA, Starnberg

AWO

„Seit Oktober 2019 arbeiten wir mit der Firma Wittmann im Bereich mobile Aktenvernichtung zusammen. Wir waren auf der Suche nach einem zuverlässigen und vertrauensvollen Partner in dem Bereich. Da es sich um sehr sensible Daten handelt, waren wir froh mit der Firma Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH einen Dienstleister gefunden zu haben, der die sichere, mobile Vor-Ort-Vernichtung für über 50 unserer Standorte gewährleisten kann.“

AWO, München

BwDLZ Landsberg am Lech

„Die Firma Wittmann glänzt durch eine gute Zusammenarbeit mit sehr kompetenten und hilfsbereiten Mitarbeitern vor Ort.“

BwDLZ, Landsberg am Lech

Logo - Circus Krone

„Auch wir achten auf unseren Umweltgedanken und deswegen hat sich die Firma Wittmann unsere Abfallsituation angeschaut und uns beraten. Dadurch sparen wir jetzt erhebliche Kosten und können noch mehr auf unseren ökologischen Fußabdruck achten.“

Circus Krone, München

Wastebox

„Die Firma Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH ist für uns ein wichtiger und zuverlässiger Partner. Unsere Aufträge werden stets fristgerecht und zuverlässig erledigt. Der Kontakt ist immer freundlich, kompetent und hilfsbereit."

Wastebox, Deutschland

Referenzen

  • AWISTA
  • AWO
  • Circus Krone
  • Wastebox